SO LEBE ICH BEI MEINEN MENSCHEN

 Mein Name ist auch LUMPI,  und geboren bin ich am 06.05.1995  in Köthen in einem kleinen aber schönen Haus. Meine Mutter Rieke aus Köthen, Thomas Müntzer Str. 1 und mein Vater Lumpi aus Bernburg dessen Besitzer: Familie Klaus Kahler; Dürerring 10a sind  sorgten für  meine Anwesenheit auf dieser Erde.                       

Mein Name ist auch LUMPI, weil ich angeblich meinem Vater zum verwechseln ähnlich sehen soll.

Im zarten Alter von nur 7 Wochen kam ich zu meinen Zweibeinern. Der ranghöchste Zweibeiner ist Herrchen. Ich kam zu ihnen, weil Herrchen mal bei uns im Haus zufällig zu Besuch war und ich ihm sofort gefallen habe. Nachdem der Familienrat zugestimmt hatte, holte er mich ganz schnell in mein jetziges zu Hause. Ich lernte sehr schnell, dass sich mit Herrchen gut stellen muss, dann bekommt man viele Leckerli, die ein Hund eigentlich nicht essen sollte. Er unternahm mit mir die ersten Erziehungskurse. Meine Zweibeiner haben mich ganz alleine erzogen, ohne Hundeschule und Hundeplatz. Nur mit Hilfe von Büchern und ihren eigenen Erfahrungen.  Da ich doch ein passionierter Jäger bin mussten sie mir vor allen Dingen abgewöhnen sofort und ohne Vorwarnung los zusprinten, wenn auch nur der Duft eines Wildes in meine Nase drang, weil ich doch um mich herum mit einem nicht eingezäunten Grundstück, der Wiese, dem Wald und dem Feld das ideale Jagdgebiet habe. Es ist ihnen wohl auch ganz gut gelungen, nur mit Katzen stehe ich noch auf  „Kriegsfuß“.

Dann ist da auch noch Frauchen, mit der kann man viel erleben. Sie geht mit mir jeden Tag stundenlang spazieren, joggen oder auch Fahrrad fahren und manchmal auch  auf den Hundeplatz.

Der dritte Zweibeiner war Sven. Mit ihm konnte ich immer prima spielen. Vor allen Dingen, prima Ringkämpfe. Leider habe ich meistens verloren. Aber die Leckerchen von Frauchen haben mich dann getröstet. Sven wohnt aber nun nicht mehr hier. Er hat jetzt selbst ein Baby. Das Baby ist mir unheimlich, deshalb gehe ich ihm lieber aus dem Weg, wenn es immer angekrabbelt kommt und mir an meinem Fell ziehen will.

In meinem Leben habe ich schon viel gelernt. Sitz- Platz- Bleib u.s.w.  Am besten aber kann ich meine Leute traurig ansehen, wenn ich merke, dass sie mit dem Auto weg wollen und nicht mit soll. Viele kleine Tricks kenne ich, um meine Zweibeiner immer wieder umzustimmen mich doch lieber mitzunehmen und nicht alleine zu lassen. Autofahren macht Spaß. Ich passe auch gut auf das Autoradio auf, wenn ich im Auto alleine sein muss. Aber da ist allein sein nicht weiter schlimm.

Jedes Jahr fahre ich mit vielen Kindern- und Jugendlichen in Urlaub. Meine Zweibeiner gestalten einen „URLAUB ABSEITS VON DEN ELTERN“. Ich bin dann der vierbeinige Betreuer. Ich kann Euch sagen, dort gibt immer viele Streicheleinheiten und ich kann dort wandern und schwimmen gehen soviel ich will oder auch auf der faulen Haut liegen. Nur leider bekomme ich von den Kids keine Leckerchen. Das dürfen diese nämlich nicht. Frauchen hat es verboten.

In diesem Jahr habe ich einen Wesenstest mitgemacht. Er sollte zeigen, dass ich gut geeignet bin für die Schüler als Schulhund. Der Prüfer hat gesagt, und es mir auch schriftlich gegeben, dass ich geeignet bin den Schulen zu unterrichten. Und nun gehe ich in die Schule mache ich mit ungefähr 150 anderen Hunden in ganz Deutschland unter dem Namen „ KEINE ANGST VORM GROSSEN HUND“ Unterricht. Leute ihr glaubt gar nicht, wie lustig das Ganze ist. Am Besten   aber ist, daß ich am Ende des Unterrichtes immer Leckerchen von einigen Kindern bekomme, die dann mich auch streicheln dürfen.  Wenn wir dann zu Hause sind muss ich immer gleich zu Otto. Otto ist mein bester vierbeiniger Freund. Ich erzähle ihm alles, weil Otto kann das alles nicht erleben, er hat nämlich Angst vorm Auto fahren. Schade eigentlich.