(ab Dezember 2008 / ca. 11 Monate alt bis März 2009)

Den Optimismus mit dem Immunsystem haben wir aufgegeben. Dank Salbe ist die Milbenstelle kaum noch zu sehen und wir hoffen, dass das die erste und letzte Begegnung mit den Milben war ...

Vor etwa 10 Tagen haben wir Almas Züchter besucht. An den Fotoapparat haben wir gedacht, der passende Akku hing in der Ladestation in der Küche *seufz* Aber ich versuche alles bildlich zu beschreiben :-) Wir waren zuerst spazieren. Ob Alma ihre beiden Geschwister und die Mama erkannt hat, weiß ich nicht, aber die dazugehörigen Menschen auf jeden Fall! Wir haben eine schöne Runde an der Ruhr gemacht. Schon beeindruckend, die 4 Renner! Alma war sehr brav. Es ist beeindruckend wie die 4 sich trotz der Verwandschaft auf Grund der Einsetzungsziele unterschiedlich entwickelt haben. Alma hat regelmäßig kurz vorbei geschaut und Kontakt gesucht und war dadurch etwas näher bei. Die anderen 3 konnten z.B. auf Signal synchron über die Ruhr schwimmen und auf der anderen Seite stöbern und dann auf Pfiff wieder rüber schwimmen. Ein herrliches Bild! Es war auch mal wieder sehr angenehm mit Alma "nicht aufzufallen" *lach* In "normalen Kreisen" gilt sie ja doch eher als unruhig, Wirbelwind usw. . Nach dem Spaziergang waren wir noch alle in Almas "altem Zuhause". Hm, auch hier kann ich nicht genau sagen, ob sie es wiedererkannt hat. Sie hat auf jeden Fall sehr, sehr lange den  Garten inspiziert. Wir hatten "Onkel Djuke" mitgenommen. Und sie hat es dann mal wieder vorgezogen mit ihm zu spielen, nachdem sie alles haarklein erkundet hat - Schlafen kann man dann schließlich im Auto. mal wieder ein sehr schöner Nachmittag! Übrigens war Alma in der Runde die Kleinste.

Seit einigen Tagen interessiert sich Trix sehr für Almas Hintern. Und heute hat der Mic sich sehr intensiv für Alma bzw. ihren Hintern und ihren Pipihinterlassenschaften interessiert. Naaaaaaaaa - vielleicht die Läufigkeit? Wir warten drauf! :-) Immerhin soll der ein oder andere Hund danach ruhiger geworden sein, seine Blase besser unter Kontrolle haben und vieles mehr ... Sie reagiert zur Zeit auf jeden Fall etwas unsicher auf fremde Hunde. Sobald sie angeknurrt wird greift sie leider recht schnell an. Deswegen bin ich im Moment bemüht, dass sie möglichst viele NETTE Fremdkontakte hat. Auf dem Spaziergang interessieren sie andere Hunde eher selten. Aber auf unserem Hundeschultrainingsgelände hat sie dann doch Zeit für ein paar Rennspiele.

Alma kann sich in Sachen apportieren für eigentlich alles begeistern. Ob irgendwelche Seile oder wie auf den Fotos der Rest einer Gummimatte. Ein kleines Apportierwunder. Was aber noch "wunderlicher" ist, das ist ihr Fell. Ich kenne keinen Hund, der so extrem die Farbe wechselt. Im Moment heißt sie auch Schneewittchen, weil aus unserem schönen schwarzen Hund plötzlich ein weißer wird ...

 

Es ist Weihnachten! Hinter uns liegt ein kleiner Urlaub, von dem wir natürlich berichten möchten :-) Dieser Hotelaufenthalt war doch schon eindeutig angenehmer - nicht wegen des Hotels, sondern weil Alma insgesamt im häuslichen Rahmen immer ruhiger wird. Wir waren zuerst bei Sabine Geisler in Baiersdorf zu Besuch. Doch hat uns der erste Schnee erwartet. Es war nicht anders zu erwarten: Alma LIEBT Schnee! Bei Sabine haben wir einen tollen Holzsteg ausprobiert. Das Oberteil ist auswechselbar. Entweder eine durchgehende Oberfläche oder eine Oberfläche aus Brettern mit vielleicht 10 cm Abstand zwischen einander oder eine Hängebrücke. Die durchgehende Oberfläche war kein Thema, bei den Brettern wurde es schwieriger. Denn Alma konnte es nicht so gut koordinieren ihre Hinterbeine nachzuziehen, so dass Sabine ihr geholfen hat. Die Wackelbrücke ging gar nicht. Wir haben sie 2 Mal mittig draufgestellt und dran gehindert seitwärts runter zu springen und dann haben wir es gelassen, weil es sie sichtlich verunsichert hat. Hier ein paar Fotos:

Mit dabei war auch Sonja mit Appenzeller Bennie und Kelpie Amira. Amira ist ein paar Monate jünger und hatte schon ihre erste Hitze, genauer gesagt STANDhitze - zu Trix allgemeiner Freude ;-) Trix hat das auch nicht wesentlich interessiert, dass er ja eigentlich kastriert ist ... Wir freuen uns immer mehr auf Almas Läufigkeit *hahaha* Alma hat sich zumindest nicht "anstecken" lassen, wir warten nach wie vor ... Es war auf jeden Fall ein schöner Aufenthalt!

Dann haben wir Anke Lehne besucht. Bei Schwäbisch Hall lag noch mehr Schnee *freu* Alma liebt Ankes Franzl, weil er genauso schnell ist - allerdings in Sachen Spiel etwas zu schüchtern - oder gleichgültig? Bei Anke hing ein halbes Reh in der Scheune. Es wurde erst ignoriert, dann böse verbellt und am Ende des Tages versucht gegen Ankes Deutsch Drahthaar zu verteidigen *räusper* Die lebenden Tier scheinen auf jeden Fall spannender zu sein. In "Ankes Wald" wimmelt es vor Spuren und Tieren (sagt sie zumindest - wir haben keine gesehen), aber Alma war doch recht aufgeregt. Sie konnte zwar größtenteils freilaufen, aber zwischendurch musste sie doch an die Leine, weil ihr Gehirn definitiv abgeschaltet bzw. nur noch für wildartiges offen war. Aber nach 10 Minuten konnte sie dann auch wieder laufen und sich zusammen reißen. Insgesamt also recht zufrieden stellend. Weniger zufriedenstellend war allerdings mit ihr die Arbeit an Ankes Longierkreis. Madame war mal wieder so aufgeregt, dass sie eigentlich nur wild herum springen und bellen konnte *seufz* Na ja, es ist zwar insgesamt eine ruhigere Tendenz zu erkennen, aber ein Außenstehender würde von dem schleichenden Prozess der Ruhe nicht soviel mitkriegen ...

In der Nähe von Anke hat unser süßer Carlson sein neues Zuhause gefunden und wir haben ihn natürlich besucht. Leider sind nur wenige Fotos was geworden. Aber das ein oder andere dürfte aussagekräftig sein. Der Süße ist ein BROCKEN. Ok, Alma ist ein Wicht und die beiden nebeneinander ist nicht ganz fair zu vergleichen, aber er ist bereits größer und breiter als Trix - und das mit 7 Monaten ... Er hat uns alle auf jeden Fall wieder erkannt. Almas Reaktion konnte ich nicht so gut einschätzen. Sie wirkte irgendwie ein Bisschen verunsichert, das hat sich aber sehr schnell gelegt und die beiden sind in ihre alten Gewohnheiten verfallen. Das heißt, Carlson rennt Alma hinterher und wenn er das nicht tut ärgert sie ihn so lange bis er es doch tut. Trix hat in alter Manier probiert, ob ein kleines Rammel-Abenteuer drin ist. Aber weit ist er nicht gekommen, da die beiden Youngsters entweder an ihm vorbei geflogen sind oder Carlson sich einfach ein Bissl weggedreht hat.

Carlson sieht super aus. Top Figur, ein Bild von einem Hund - aber laufen tut er nach wie vor wie ein kleiner Tollpatsch *lach* Ein Bisschen traurig waren wir schon. Wir hätten ihn ja gerne behalten - aber es ist ganz klar, dass auch Carlson ein Bisschen miteinander spielen nicht reicht. Alleine 2 Power-Hunde auslasten ist zuviel, deswegen ist das so genau richtig. Zumal er sich bestens mit seinem Hausgenossen und Kumpel Nemo angefreundet hat - sie sind nun die Mäuseschrecke der Gegend ;-) jagdlich gesehen ist Carlson anscheinend noch nicht "erwacht", wer weiß, vielleicht kommt ja auch nicht mehr viel. Sein neues Frauchen ist auf jeden Fall sehr glücklich und zufrieden mit ihm - und das ist ja das Wichtigste!

Trix ist froh nun wieder Zuhause seine Ruhe zu haben. Wir filmen gerade fleißig für die Longier-DVD weiter, um noch neue Übungsvarianten und Ideen für die nächste Auflage zeigen zu können. Weihnachten ist sehr geruhsam. Nach Silvester gibt es den nächsten Bericht. Bisher zeigt Alma kein Interesse an Knallern bzw. wenn sie in häuslicher Nähe fallen, verbellt sie sie. Mal schauen ... Wir wünschen an dieser Stelle Allen schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

 

Alma hat Silvester gut verkraftet. Wir haben zusammen mit Onkel Djuke und Mischlingsdame Lexi "gefeiert". Die Knaller haben Alma beim Spaziergang nicht interessiert. Wenn einer vorm Haus geworfen wurde und Alma in der Nähe war, hat sie sich aufgeregt, aber weniger ängstlich als ziemlich sauer. Vor 0 Uhr haben wir wohlweißlich die Fensterrolladen runtergelassen - denn wenn ein Hund gebellt hat, haben alle anderen auch gebellt. So haben die 4 Hunde 0 Uhr einfach verpennt. Und auf der nächtlichen Runde gegen 2 Uhr war auch noch kaum was los.

Am Samstag haben wir uns aufgemacht zum "Weseler Mushing". Das ist ein kleiner Treff für Menschen, die sich von ihren Hunden auf Rollern oder Trikes ziehen lassen. Es müssen keine typischen Schlittenhunde sein, sondern da kann jeder mitmachen, dessen Hund sich gerne bewegt und evtl. bereits gerne zieht/sich mit der Leinenführigkeit schwer tut. Das ist auch der Grund, warum wir uns dafür interessieren. Ich könnte mir vorstellen, dass Alma jede Menge Spaß daran hat und evtl. auch besser den Unterschied zwischen "Ziehen erwünscht" und "lockere Leine erwünscht" kennen lernt. Wir werden dann an dieser Stelle in den nächsten Monaten berichten, ob der Plan aufgeht ;-) Wir haben uns also Samstag Morgen aufgemacht in den Kreis Höxter (Weser Bergland). Es war mit - 8 °C richtig kalt! Es gab eine hauchdünne Schneeschicht, aber das hielt niemanden vom Fahren ab. Wir hatten die Gelegenheit uns die verschiedenen Fahrzeuge, Zuggeschirre etc. anzuschauen und den Unterschied zwischen Roller und Trike zu testen. Außerdem gab es wichtige Anregungen für das Training und den Alltag. Was sind die richtigen Bremsen und und und . Alma findet die Fahrzeuge ein Bisschen gruselig. Aber das Ziehen von Frauchen am Bauchgurt gefällt ihr sehr - und ich habe jetzt Muskelkater ... Das haben wir dann nämlich direkt bei der Rückkehr am Montag ausprobiert. Am kommenden Samstag nehmen wir an einem 1-Tages-Seminar in der Zughundeschule teil. Aber zurück zum Wochenende. Am Samstag konnten wir also die Gespanne beobachten.  Am Sonntag hatten wir das gleiche vor, aber da bereits der Wintereinbruch, der auch am Abend im Ruhrgebiet wütete im Kreis Höxter angekommen. Also nix mit fahren, denn einen Schlitten hatte keiner dabei. Dafür waren wir schön spazieren! Trix ist übrigens derweil bei Frauke geblieben und hat es sich gut gehen lassen. Insgesamt ein sehr schönes Wochenende mit netten Menschen und Hunden! Wir werden dann nächste Woche berichten, ob Alma das Potential zum Zughundstar hat ;-))

 

Das Seminar war schön! Ich kann es jedem geplagten Jagdhundbesitzer nur ans Herz legen :-) Denn so müde wie danach, war Alma schon lange nicht mehr *lach*

Laut der Referentinnen ist Alma ein Naturtalent. Na ja, dass sie ziehen würde, war mir klar, ich wusste nur nicht, wie sie das Ding hinter sich finden würde. Aber das war überraschenderweise überhaupt kein Problem. Neben diversen Vorübungen, sind wir soweit gekommen, dass entweder ich oder Helge mit der Leberwursttube vorgerannt sind. Nun warten wir sehnsüchtig auf unseren Dog-Scooter, um mit dem Training los zu legen! Wir werden natürlich berichten. Hier schon mal ein paar Fotos zu den ersten Versuchen.

Alma hatte ihren ersten Geburtstag (16.1.). Vernünftiger ist sie dadurch aber nicht ;-) Ihr neuer Lieblingsplatz ist das Dach ihrer Nylonbox. Wir nehmen noch Wetten an, wann die Box zusammenbrechen wird ... Ansonsten gibt es nicht so viel Neues. Wir posieren gerade fleißig für eine Artikelserie in einer Hundezeitschrift zum Thema Longiertraining. Alma glänzt wie immer durch Ungeduld, aber insgesamt sind die Fotos bisher gut geworden. Und eigentlich ist es auch gemein das zu sagen. Denn sie ist wahnsinnig aufmerksam und bemüht alles richtig zu machen. In der Hinsicht bin ich inzwischen schon ein Bisschen verwöhnt von ihr.

Vor einer Woche haben wir die Nachricht bekommen, dass Almas Schwester Ayka läufig ist. Wir haben uns schon etwas Sorgen gemacht, da wir in der kommenden Woche in die Schweiz reisen und 2 1/2 Tage auf der Schweizer Hundemesse an einem Stand zubringen werden  - aber da scheint sich nichts anzubahnen. Ich bin schon gespannt, wie Alma die Messe verkraften wird. Sollte das Ganze zu stressig werden, machen Helge und sie sich halt ein paar schöne Tage in der Schweizer Landschaft.  Ansonsten warten wir sehnsuchtsvoll auf unseren Roller, um noch den Frühling fleißig zum Trainieren zu nutzen. Hier noch ein paar Impressionen:

 

Alma auf der Schweizer Hundemesse - ich muss sagen, es hat erstaunlich gut geklappt :-) Auf der Hin- und Rückfahrt war sie wie immer ein Schätzchen. Schläft stundelang und benötigt wenige Pausen. Bei unseren Gastgebern angekommen, mussten wir feststellen, dass das Haus umgeben ist von Weiden mit Stromzäunen und darauf verlockenden Tieren wie Schafe, Pferde & Co. standen. Am Garten der Gastgeber schließt sich die eigene kleine Schafherde an. Wir haben es einfach mal getestet, und Alma rausgelassen. Sie ist dann auch prompt hingerannt, hat "buuuuh" gemacht und das war es dann. Sie hat die nächsten Tage die Schafe zwar noch misstrauisch beäugt, aber ist nicht mehr hingerannt. Es besteht also noch Hoffnung auf eine Nutztier-kompatible Alma ;-) Zum Haushalt der Gastgeber gehören auch 2 Cairn-Terrier. Der Rüde Cole war über unseren Besuch erfreut, hat Alma doch so nett mit ihm gespielt. Die alte Dame Fanny hingegen war wenig begeistert. Fremde Hunde mag sie eigentlich eh nicht und erst recht nicht so wilde Hummeln ... Angriff ist die beste Verteidigung, also immer mal vorschießen, knurren und in die Luft schnappen. Mir war klar, dass das Draußen Alma herzlich wenig interessieren wird. Also sind wir erstmal spazieren gegangen. Dabei haben wir dann gleich den Dorfhund "aufgegabelt", dem Almas verlockender Duft nicht entgangen ist (Sie scheint von Tag zu Tag besser zu riechen, aber trotzdem noch keine Läufigkeit in Sicht). Alma wehrt sich, aber an der Leine, umgeben von Stromzäunen und von einem liebestollen Entlebucher-Mix bedrängt, ist das gar nicht so einfach. Irgendwann ließ er sich aber vertreiben und wir konnten allein des Weges weiter gehen. Im Haus mussten wir am ersten Abend ein Bisschen aufpassen mit den Mädels - aber so ein kleiner Cairn-Terrier passt zum Glück gut auf den Arm. Bereits am 2. Tag durfte Alma sich ganz normal im Haus bewegen. Alma musste dann auch feststellen, dass die vorhandenen Körbchen nicht auf Große Münsterländer ausgelegt sind, aber ob sie das wirklich gestört hat?? 

Am Freitag vormittag haben wir dann den Messestand aufgebaut. Alma hat zuerst im Auto gewartet und dann haben wir die Besucherfreie-Zeit genutzt, dass sie sich in Ruhe in den Hallen umschauen konnte und sich an den rutschigen Boden gewöhnen konnte. Mal davon abgesehen, dass Alma an den ersten 2 Tagen der Meinung war, dass alle Kaninchenfelldummys am Stand die Ihrigen sind und entsprechend böse reagiert hat, wenn ein anderer Hund daran schnuppern wollte, war sie relativ entspannt. Aber das hatten wir auch schnell im Griff. Mittags ist Helge mit Alma eine große Waldrunde gelaufen und dann haben sie Winterthur erkundet. Hier sind sie, die Waldhelden:

Danach hat Alma dann wieder ziemlich entspannt für ein paar Stunden am Stand geschlafen. Selbst die recht laute Musik vom Dog Dance Turnier gegenüber des Standes, konnte die Ruhe nicht trüben. Wenn die Besucher nach Messeschluss weg waren, blieb noch ein Bisschen Zeit für ein paar Such- und Apportierspiele. Und Cole war meist auch noch für ein Ründchen Spielen bereit. Wir sind ziemlich stolz auf Alma! Sie hat sich super einfach auf der Messe händeln lassen und hat sich viel stress-resistenter erwiesen als wir vermutet hätten. Sie war im Wald, aber auch direkt an den Messegebäuden sehr gut ableinbar und wir hatten mal wieder jede Menge Spaß mit ihr! Ab Sonntag haben wir wahrscheinlich wieder einen Pflegehund. Wir hoffen, dass Alma und Trix ihn nett aufnehmen werden und werden natürlich berichten! Das hier ist Merlin: http://zergportal.de/baseportal/Hunde/HiN/detail&Id=169165.

 

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