(März & April 2008)

Alma ist nun seit Gestern bei uns. Sie hat den Wechsel scheinbar gut verkraftet. Auf der Autofahrt hat sie kurz vor Ende erbrochen, ist aber ansonsten munter auf Helge herum gesprungen. Dann hat sie Haus und Garten unsicher gemacht. Trix war mal wieder sehr aufgeregt. Aber sie hat seine zwei Rammelversuche wild knurrend und schnappend abgewehrt, so dass er auf keine weiteren dummen Gedanken kommen konnte. Die Nacht hat sie fest geschlafen. Gegen 2 Uhr habe ich sie noch mal raus gelassen. Sie schläft in einer Kudde, in der sie noch etwas verloren wirkt :-) Nachdem ich ihr darin etwa ein halbes Stündchen Gesellschaft geleistet hatte, konnte sie allein darin schlafen. Aber seit 6 Uhr morgens ist hier Halli Galli und an Schlafen nicht mehr zu denken.

Heute hat Alma gelernt, was der Clicker bedeutet. Sie ist zum ersten mal an Brustgeschirr und Leine gelaufen, sogar ziemlich passabel. Ansonsten friert sie noch ziemlich viel Draußen, auch auf dem Arm, so dass unsere Ausflüge vorerst klein bleiben werden. Die Idee, sie im zum Schiebwagen umgebauten Kinderfahrradanhänger mitzunehmen, ist erstmal schwierig. Sie findet es überhaupt nicht lustig eingesperrt zu sein und teilt das Lautstark ihrer Umwelt mit ... Also versuchen wir es erstmal mit einem Tragetuch, das bekomme ich am Wochenende.

Mit der Stubenreinheit, das wird wohl noch etwas dauern ... Sie hat es heute insgesamt vier mal geschafft ins Haus zu machen. Und wir haben gelernt, dass man besser keinen Satz mehr zu Ende schreibt, sondern alles fallen und liegen lässt und mit ihr raus rennt, denn sie entleert sich gnadenlos überall ... Wir haben heute Sturmböen und Regen, nicht das Lieblingswetter für kleine, frierende Welpen sich Draußen zu lösen, na ja.

Fressen ist überhaupt kein Problem - sie könnte auch die kleine Fressmaschine heißen. Allerdings hatte sie mit der Umstellung von TroFu auf Frischfleisch und Gemüse etwas Probleme (einmal Erbrochen, einmal Durchfall und etwas Blähungen).

Hier im Haus ist nichts vor Alma sicher. Sie hängt sich an die Bänder der Jalousien, rast über die Coach, die Treppen rauf und runter, auf den brummenden Staubsauger drauf und und und. Aber wenn sie dann endlich schläft, dann schläft sie! Egal ob wir neben ihr essen, im Fernsehen sie Welt untergeht oder was auch immer.

Heute ist Mittwoch und Alma ist jetzt etwa 3 Tage bei uns. Nachts hat sie nun die Angewohnheit zwischen 2 und 4 Uhr eine Spielrunde einzulegen. Ihr Lieblingsspiel ist Wasserflaschenkegeln, so dass wir auch wirklich alle daran teilhaben können. Dann rennt sie wie eine Irre durch das Schlafzimmer und dann gehen wir einmal Pipi machen. Danach ist an schlafen gehen nicht zu denken, aus Rücksicht auf Helge, damit er zumindest schlafen kann, denn er muss immer früh aufstehen. Bis sie sich wieder beruhigt hat und bereit ist einzuschlafen, dauert es etwas ...

Welpen füttern macht Spaß! Sie hat bisher an Fleisch alles angenommen, was wir ihr anbieten, egal ob Leber, Hühnerhälse, am Stück, gewürfelt, gewolft etc. . Das Gemüse sortiert sie ganz gerne aus, soweit das bei püriertem Gemüse möglich ist. Sie setzt sich vor dem Abstellen des Napfes brav hin und frisst zum Glück relativ langsam, so dass Trix zeitgleich fertig ist. Wenn er länger braucht, dann muss ich flink sein Alma zu fassen, damit sie ihm nicht hilft.

Alma kann schon Sitz und den 2-Finger-Touch. Wir üben außerdem schon fleißig das Tauschen und das an der Leine gehen. Wir fahren täglich ein Bisschen Auto, allerdings mit 2. Person, da wir nach wie vor das Problem haben, dass Madame losschreit, sobald sie irgendwo nicht hin kann (sei es durch Festhalten oder durch eine Einschränkung wie geschlossene Türen). Deswegen üben wir gerade, dass sie tagsüber auch mal in der Box schläft, dort etwas zum Knabbern kriegt usw. . Sie bekommt außerdem zum Schlafen jetzt immer ein Tuch gelegt, das mit den ätherischen Ölen Kamille und Lavendel bespritzt ist. Diese Öle sollen an sich schon eine beruhigende Wirkung haben und sie soll zukünftig mit den Düften Entspannung verknüpfen, so dass ich das Tuch in diversen Situationen einsetzen kann. Entspannen ist nämlich noch nicht Almas Stärke ...

Ich weiß nicht, ob ein Jagdhundwelpe in Vergleich zu anderen Hunden mehr Energien hat. Ich kann mir "mehr Energie" aber eigentlich auch nicht vorstellen. Denn wen sie wach ist, dann galoppiert sie durchs Wohnzimmer und kommt auf die verrücktesten Ideen. Innerhalb einer halben Minuten versteckt sie meine Schuhe (jetzt nicht mehr, weil wir nun die Tür zum Flur geschlossen halten), räumt den Blumenkübel aus (wir arbeiten dran), holt den Staub aus irgendeiner Ritze, wo sie sich reinquetscht und apportiert die Chipstüte (verschlossen) aus der Schublade des Coach-Tisches. Im Garten hat sie schon eins von Trix Buddelverstecken entdeckt und ausgegraben, wo er ein Stück Pizza gebunkert hatte. Da war nix mehr mit Tauschen ...

Im Moment ist sie am süßesten, wenn sie schläft oder gerade aufwacht *lach*

Heute ist Freitag und Alma ist nun 5 Tage bei uns. Der kleine Braten (wie ich sie nenne) ist ziemlich frech. Der arme Trix kann sich ihr nicht zur Wehr setzen, weswegen Alma jetzt leider schon ein Signal für ein "Time-Out" kennen gelernt hat. Es hat 3 Wiederholungen gebraucht, dann hatte sie verstanden, was das Wort "Auszeit" bedeutet. Wenn sie Trix ankläfft oder eine kleine Attacke startet, dann sage ich Auszeit und setze sie hinter die nächste Tür. Inzwischen reicht einmal eine Auszeit, damit sie danach von ihm ablässt. Heute hatten wir die 2-jährige Dalmatinerhündin Emily zu Besuch. Zuerst war Alma sehr schüchtern und nach etwa 10 Minuten im garten hat sie erste Spielversuche unternommen. Das war nicht ganz einfach, denn Trix findet Emily attraktiv - und was tut er dann? Natürlich rammeln! Emily sieht das wiederum als Spiel und so kam Alma schlecht dazwischen. Aber als ich Trix dann abgelenkt habe, durfte sie auch ein Bissl spielen. Dann sind wir ins Haus gegangen und hier hat Alma ihre Chance gesehen! Sie klaut Emily fleißig die Spielzeuge und rangelt mit ihr auf der Coach. Leider so heftig, dass Emily das zu viel wurde. Statt Alma grenzen zu setzen hat sich leider nur zurück gezogen. Wir haben Alma dann etwas beruhigt und sind dann 10 Minuten spazieren gegangen. Alma war nun draußen deutlich selbstbewusster als gestern! Der Zug irritiert sie kaum noch und die Autos (30er Zone) wenig. Sie hat die vollen 10 Minuten durchgehalten - ok, es schien auch zum ersten mal seit einiger Zeit die Sonne! Und das ist das Ergebnis des insgesamt 2.stündigen Besuchs:

    

 Juchuuuuuuuuuuuuu! Sie schläft :-) Denn das ist unser einziges Problem zur Zeit: Die Tatsache, dass Alma ihre Spielanfälle kriegt, sich dann nicht mehr beruhigen lässt und wir sie dann nicht wegsperren können, weil sie noch nicht in der Box bleibt. Sobald Alma den Eindruck hat, irgendwo eingesperrt zu sein, beginnt sie ganz schrecklich zu jammern. Wenn ich wüsste, dass sich daraus keine Verlassensangst entwickelt, würde ich sie einfach mal jammern lassen - aber da sind die Großen Münsterländer nun mal sehr anfällig für. Also lieber Boxentraining Schritt für Schritt ... Deswegen üben wir bereits auch fleißig das Bleiben auf Signal. Das klappt schon ziemlich gut, braucht aber natürlich noch ein Bissl bis es gut einsetzbar ist.

Da Alma mittags schon wieder topfit war, hat Helge mich heute zu unserem Trainingsgelände begleitet. Da hat sie den Tunnel kennen gelernt und einige andere Hunde, wie zum Beispiel Springer Spaniel Dame Penny. Auf den Fotos ist noch Alma auf unserer Treppenrampe zu sehen und Alma, wie wir das Geschirr anziehen üben.

Morgen hat Alma ihre erste Welpenstunde. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sie sich mit den anderen Welpen arrangiert. Zur Zeit ist sie in unbekannter Gegend noch sehr schüchtern!

Alma hatte am Samstag ihren Erlebnistag. Morgens die erste Welpenspielstunde. Die Schüchternheit war schnell vergessen und sie hat fröhlich mit den anderen Welpen gespielt. Danach gab es ein frisches Kaninchenohr zum Frühstück. Erst hat sie daran gekaut und nach der Hälfte es einfach mal runter geschluckt, fast wie eine Schlange. Doch es hat ihre Verdauung keineswegs beeinflusst. Sie musste weder brechen noch hatte sie Probleme Kot abzusetzen.

Nachmittags haben wir dann meine Schwägerin Frauke bei ihrem Pferd besucht. Alma fand Attila spannend und wir mussten aufpassen, dass sie nicht unter die Hufe gerät. Bei der Gelegenheit hat sie gleich auch "Onkel Djuke", kennen gelernt, der Labrador von Frauke. Nachdem Djuke sich draußen gar nicht für sie interessiert hatte, hat er sich in der Pferdebox und im Haus doch deutlich mehr angestrengt und mit Alma gespielt. Auch den Hühnern haben wir einen kleinen Besuch abgestattet.

Nach dem Besuch beim Pferdehof und bei Helges Eltern, habe ich mich noch mit Freundinnen in einer Creperie getroffen, zwecks Planungen für den Weihnachtsurlaub. Alma hat die 3 Stunden durchgeschlafen, trotz 2er ihr noch unbekannten Hunde. Also sehr lobenswert.

Am Sonntag hatte Alma dann die Möglichkeit auszuruhen und alle Eindrücke zu verarbeiten.

Heute (Montag) hat sie unsere Tierärztin kennen gelernt. Trix hatte so komischen Schleim um den Kot herum und ich habe das vorsichtshalber mal testen lassen. Der Test fiel negativ aus, also keine Parasiten, Bakterien oder was auch immer. Eventuell hat er einen Knochen nicht so gut vertragen. Alma fand das auf jeden Fall ziemlich interessant in der Praxis. Wir haben sie direkt mal gewogen - 5,8 kg. Irgendwann ist sie dann auf meinem Arm eingeschlafen. Auto fahren klappt übrigens auch immer besser, zumindest, wenn Trix mitfährt. 

Klein Alma ist nun 9 Wochen alt. Viele Dinge klappen immer besser. So kann ich jetzt, wenn sie einmal schläft, den Raum bedenkenlos für ca. 1 Stunde verlassen. Ok, das Einschlafen lässt sich noch nicht zeitlich steuern, aber früher oder später schläft sie immer ein ;-) Wenn sie mit Trix im Auto mitfährt, kann ich nun auch mal schnell noch was einkaufen gehen und sie verschläft es. An manchen Tagen klappt es mit der Stubenreinheit schon gut, weil wir einen passenden Rhythmus haben sie raus zu bringen. Und an manchen Tagen ist es nach wie vor chaotisch, so dass doch noch ziemlich viele Hinterlassenschaften im Haus landen. Ich gehe davon aus, dass sich das schlagartig bessern wird, wenn ihre Blase schlicht und einfach voll ausgebildet ist. Was andere Hunde betrifft, da hat sie ihren Spitznamen "Braten" behalten. Sie erkennt mit einem Blick, mit welchem erwachsenen Hund sie ihre Spielchen trieben kann (fixieren, hinstürmen, anspringen, zwicken) und mit welchem nicht. So muss die arme Dalmatinerin Emily ziemlich unter dem Braten leiden und will dann irgendwann nach Hause. Hingegen Maremmano Hündin Luna konnte sich völlig unbehelligt bewegen und da war die engste Annäherung das Schnuppern an ihrer Rute ... An dieser Stelle muss ich Opi Trix loben. Er ist ein genialer Begleithund, um Alma ihre Umwelt zu zeigen. Wegen seiner Taubheit reagiert er ja eh nicht auf Geräusche. Und ansonsten stapft er unerschrocken durch die Welt und verströmt sogar eine gewisse Ruhe (wer ihn kennt, findet das vielleicht absurd, aber mit 14 Jahren wird er so langsam aber sicher etwas ruhiger :-) ). Er duldet es meistens, dass Alma mit in seiner Kudde schläft. Wenn der Staubsauger (den Alma inzwischen gruselig findet) läuft, dann kuschelt sie sich an ihn und auch das nimmt er gelassen hin. Allerdings verschont sie ihn noch nicht mit ihren Attacken - wir arbeiten dran! Also zusammenfassend kann man sagen: Wir haben und alle zusammen gerauft!

Heute waren Frieda und Annie zu Besuch. Annie war total genervt vom kleinen Braten, aber Frieda hatte Spaß mit ihr und hat eine gute Mischung zwischen Spiel und Grenzen setzen gefunden.

   

Es ist faszinierend, was ein Hundewelpe so alles kann. Alma kann mir die Socken und Hausschuhe ausziehen, den Reißverschluss der Jacke öffnen. Sie trägt JEDES Material - egal, ob es die leere Deodose aus Aluminium ist, den Wassernapf, ihre Leine, Decken, Lederschuhe, Papier, Plastik, richtig schwere Tüten, einfach alles, was sie irgendwie fortbewegen kann. Das fasziniert mich insofern, als dass wir in manchen Hundeschulkursen mühsam den erwachsenen Hunden ähnliche Übungen beibringen. Natürlich macht Alma das alles aus eigener Kreativität und nicht auf Signal. Spannend wird es, ob sie diese Fähigkeiten beibehält oder ich auch irgendwann an dem Punkt bin, ihr vieles von der Pike auf beizubringen. Ihr werdet es an dieser Steller erfahren! :-)

Heute (Karfreitag) haben wir einen Ausflug zum Wildgehege in Bochum Weitmar gemacht. Zuerst hatten wir Glück und es war trocken, aber zum Schluss sind wir im Hagelschauer geflüchtet, so dass wir das Damwild beim nächsten Mal besuchen werden. Helge musste Alma dann auch unter seine Jacke packen, da sie nach wie vor ein kleiner Frierpitter ist und bereits gestern einige Stunden auffällig viel Pinkeln musste. Die Wildschweine haben bei Alma eine Reaktion aus Unsicherheit und Interesse ausgelöst. Wir haben das Anzeigen der Schweine geclickert und dann hat sie sich ein Bisschen auf meinem Arm entspannt. Ansonsten haben wir heute begonnen die Pfeife als Kommsignal aufzubauen. Allerdings hat Trix die Belohnung, eine muhende Kuh, bereits nach dem ersten Einsatz stimmlos gemacht, so dass der Spaß nur halb so groß war ... Jetzt gerade ist Alma nach 1 1/2 h Schlaf aufgewacht (sie erholt sich immer schneller *grrr*) und zerfetzt ein Papier und ich muss jetzt aufhören zu schreiben :-) Hier noch schnell ein paar Bilder:

Ostersamstag war wieder die Welpengruppe. Treffpunkt war der Schellenberger Wald. Die Welpen hatten sehr viel Gelegenheit zum Spielen (und wir haben den Fotoapparat vergessen :-( ). Zwischendurch wurden kleine Abruf- und Blickkontaktübungen eingebaut. Wir sind mit Sicherheit nicht objektiv ;-) , aber ich hatte den Eindruck, dass Alma das ganz gut hinkriegt. Ihr Spiel ist keinmal eskaliert, wenn die anderen sich gestritten haben, hat sie sich dafür nicht interessiert und wenn sie mal umgerannt wurde (sie ist mit die kleinste), dann hatte sie denjenigen richtig deftig ausgemeckert. Zwei mal haben wir sie hochgenommen und ihr eine kurze Entspannungspause verpasst, da sie etwas zu aufgeregt wurde. Das merken wir daran, dass sie auf ihren Namen nicht mehr reagiert, obwohl sie uns wahrgenommen hat. Sie wirkt dann noch wuseliger.

Am Ostersonntag waren wir in Düsseldorf am Rhein, damit Alma schon mal Schiffe kennen lernt. Sie fand es aber viel lustiger wildfremden Hunden und Menschen hinterher zu rennen, so dass Helge alle Hände voll zu tun hatte sie einzusammeln (ich hatte derweil eine Einzelstunde gegeben). Abends waren wir bei meinen Schwiegereltern zu Gast. Labrador Onkel Djuke hat volle 2 h Alma bespaßt. Das war auch gut so, da dadurch die Möbel vor Alma sicher waren und wir in Ruhe Essen konnten. Djuke spielt sehr lustig mit ihr. Er legt sich viel auf den Rücken oder die Seite und rangelt mit ihr. Zwischendurch wird Alma durch das Wohnzimmer gekegelt.

Wir hatten sie zwar sicher alle 20 Minuten in den Garten gelassen, aber trotzdem hat sie zielsicher Dukes Liegematte bepieselt. Diesen Abschnitt hat Alma in den gängigen Welpenbüchern überlesen. Von wegen Nest nicht beschmutzen und so ... Wenn sie bei uns noch ins Haus pieselt, dann bevorzugt in ihre Box im Schlafzimmer, in ihre Box im Wohnzimmer, in Trix Kudde, auf ihr eigenes Kissen, auf die Badematten etc. . Wenn wir woanders zu Besuch sind, dann am liebsten in die fremden Hundekörbchen, so auch gestern in Friedas Kudde. Um noch mal auf den Abend zurück zu kommen: Das allerallerallerbeste war, dass Alma dann gegen 23 Uhr mit uns Zuhause ankam und SOFORT schlafen gegangen ist. Und auch nach dem nächtlichen Pipi-Gang hat sie sich SOFORT wieder schlafen gelegt - ärgerlich nur, dass Helge in dieser Nacht den Alma-Nachtdienst hatte ... Inspiriert von dieser Erfahrung haben wir dann Ostermontag Abend Karina besucht, damit Alma sich noch ein Bisschen mit Frieda austoben kann. Das hatte aber ein schnelles Ende, da Alma so unhöflich gespielt hat, dass Frieda sie einmal kurz zu Boden gedrückt und sie gepackt hatte (natürlich nichts passiert). Aber Alma hat sich so erschrocken, dass sie laut gejammert hat und die nächste halbe Stunde schmorend auf Helges Schoß verbracht hat. Danach war sie dann aber wieder bereit ein Bisschen mit dem Ball zu spielen und zaghafte Spielversuche mit Frieda zu starten. Insofern verbuchen wir das als sinnvolle Lebenserfahrung. Ich hatte sogar den Eindruck, dass sie nun Trix genervtes Wegbellen etwas besser akzeptiert und ihre Attacken vorsichtiger sind. Es kam dann aber, wie es kommen musste: Ich hatte Alma-Nachtdienst und der kleine Braten wollte einfach nicht schlafen! Ich hatte 2 Nächte davor die Taktik entdeckt, wenn sie 10 Minuten im Bett am Fußende schlafen darf, dann kann ich sie in ihre Kudde legen und dann schläft sie da weiter. Diese Taktik entpuppt sich als absoluter Reinfall. Denn Alma war in dieser Nacht keineswegs mehr mit dem Fußende zufrieden und hat entdeckt, dass unsere Oberbetten geniale Spielzeuge sind. Außerdem habe ich dadurch ihren Wunsch geweckt nun immer im Bett einzuschlafen, was sie durch hochspringen, in die Füße zwicken, jankern etc. einklagt. Soviel zu meiner Nachtruhe und den voraussichtlich kommenden Nächten ... Zum Glück kann sie im Moment nur ins Bett springen, wenn sie sich auf den Rand der Kudde abstützt. Das schränkt ihren Aktionsradius ein ;-) Helge hat in seinen Alma-Nachtdiensten eine ganz andere Taktik entwickelt. Er setzt sich mit ihr nach der Pipirunde 10 Minuten auf das Sofa vorm Fernseher. Von da aus trägt er sie dann schlafend in seine Kudde.

Trix findet den Familienzuwachs nach wie vor nervend. Allerdings lässt er sich gerne mit dem Ball in der Schnauze jagen und diesen gefallen tut Alma ihm zu genüge. Den kurzzeitigen Anflug von Schnee fand Alma klasse. So langsam aber sicher friert sie draußen auch immer weniger. Helge schult sie fleißig im Fußball spielen. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?

Es gibt inzwischen das erste Alma Opfer: Ich weiß nicht, wie sie es überhaupt geschafft hat den Kopf der Palme abzuknicken, aber ich gehe davon aus, dass weder Helge noch Trix die Übeltäter sind. Mal ganz davon abgesehen, dass der kleine Braten sowieso viel in der Luft rumguckt und auf komische Ideen kommt.

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Das kleine Monster wacht gerade auf (immerhin 2 h geschlafen!). Also auf zur nächsten Lernrunde! Karina hat uns nämlich einen Futterbeutel mit Namen drauf geschenkt und wir wollen heute das Apportieren in die Hand vertiefen und noch ein Bissl das Platz üben. 

Alma ist nun 10 Wochen alt. Sie ist kräftig gewachsen, zumindest benötigt sie ab heute ein größeres Geschirr. Noch Vorgestern hatte ich mich mit Almas Züchter darüber unterhalten, wann Cora (Almas Mutter) damals ihr jagdliches Interesse entdeckt hatte. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass das wohl ein paar Wochen später war, also so mit 12 bis 14 Wochen. Zu diesem Zeitpunkt interessieren Alma Eichhörnchen, Kaninchen und Co. wenig. Sie hat dann allerdings prompt in der Nacht im Garten bei der Pipirunde eine Maus gefangen, getötet und mir herein gebracht. Sie hat sie gegen Futter ausgetauscht, war danach aber sehr, sehr aufgeregt und hat jetzt natürlich die Mauselöcher im Garten im Auge. Außerdem entdeckt sie gerade die Welt mit ihrer Nase. Sie rennt an vielen Stellen mit der Nase am Boden den Weg im Galopp entlang - die Vorboten zum Stöbern? Bisher stoppt sie nach etwa 10 Metern freiwillig und nimmt Blickkontakt auf. Das clickern wir fleißig und ich bin gespannt, wie lange sie noch von sich aus den Radius einhält ...

Alma hat ein turbulentes Wochenende hinter sich. Freitag Abend hatten wir von der Hundehilfe Ruhrgebiet e.V. eine Mitgliedsversammlung beim Griechen. Da sie uns in Zukunft viel begleiten soll, gewöhnen wir sie frühstmöglich an solche Abende. Also ist sie mitgekommen. Es war sehr laut und wir hatten einen Platz genau am Eingang zur Küche erwischt. Ich habe sie zuerst auf den Schoß genommen und als sie eingeschlafen war, konnte ich sie sehr schnell auf ihre Decke am Boden legen. Zwischendrin ist sie aufgewacht. Da ihre Stubenreinheit noch zu wünschen übrig lässt, bin ich öfter mit ihr raus gegangen. Es hat aus Eimern geschüttet und dementsprechend begeistert war sie und hat sich geweigert zu pinkeln. Insgesamt hat sie aber die meiste Zeit geschlafen.  Am Samstag ging es mit der Welpenspielstunde los. Die fand diesmal im Altenheim Marienhaus statt. Zum einen freuen sich die älteren Menschen über den hündischen Besuch und im Gegenzug lernen die Welpen spielerisch Rollstühle, Krücken und Co. kennen. Außerdem lernen Sie Aufzug fahren. Danach wollte Helge zum Friseur und hat Alma derweil bei Frauke "geparkt". Djuke hat so lange mit ihr gespielt, dass selbst Alma keine Lust mehr hatte ... Ja ja, jetzt weiß sie mal, wie es Trix geht (schön wär's!). Der kleine Mika schaut den beiden auf jeden Fall gerne beim Spielen zu!

  Nach einem kleinen Mittagsschlaf hat Helge sie mit zu einem Freund genommen, der mehrere Katzen (u.a. Babykatzen) hat. Alma war interessiert daran, hatte aber vor dem Fauchen Respekt. Da bedarf es wohl noch einiger Begegnungen bis sie Katzen wirklich entspannt begegnet.

Abends hat Helge mit ihr für 2 Stunden die Geburtstagsparty eines Freundes besucht. Sie war natürlich zuerst der Party-Star, hat sich aber nach der ersten Erkundungstour auf ihre Decke gelegt und ist eingeschlafen. Sie hat die Nacht gut durchgeschlafen :-) Sonntag Morgen ging es dann  mit einer Mini-Welpengruppe weiter. Seitdem ist Ruhe angesagt!

 

Ich habe zum ersten Mal mit Alma an der Reizangel geübt. Sie hat an der Stoffente beste Vorsteheigenschaften gezeigt :-) Allerdings war sie so in das Spiel involviert, dass sie nicht mehr fähig war, Leckerchen zu fressen. Auch in wildreichen Gebieten steht sie nun immer öfter vor und scannt die Felder. Mal schauen, wie sich das entwickelt.

Aus diversen Gründen hatten wir leider keine Zeit zu schreiben und schöne Fotos zu machen. Alma ist nun 12 Wochen alt. Ihr jagdliches Interesse ist nun auch für ungeübte Augen erkennbar ;-) Sie interessiert sich zur Zeit für Vögel, Mäuse, Kaninchen, Enten und alles, was sich so bewegt. Ist z.B. der Vogel noch weit genug entfernt, dann steht sie vor. Ansonsten startet sie im Galopp durch. Im Moment lässt sie sich noch problemlos abrufen. Allerdings überrennt sie das Signal zum stehen bleiben. Da kommt natürlich noch einiges an Interesse hinzu. Mal schauen, wann es Zeit wird für das Schleppleinentraining. Im Moment muss ich sie manchmal schon zwischendurch anleinen, weil ich merke, dass sie sehr, sehr aufgeregt ist. Aber an sich läuft sie noch sehr schön im Radius und hält regelmäßig Blickkontakt. Wenn sie für meinen Geschmack sich zu weit entfernt, verstecke ich mich durchaus auch mal. Sie fängt dann recht schnell an zu suchen.

Mit Trix hat sich die Situation leider eher verschlechtert. Er wehrt sich nach wie vor nur sehr, sehr selten. Ich fürchte, das müssen wir uns zum Teil auch selbst zu schreiben. Da er in Almas Gegenwart öfter bellt, haben wir ihn entsprechend unterbrochen. Er hat dann aufgehört zu Bellen, hat aber anscheinend auch die Passivität Alma gegenüber verknüpft. Das nutzt der kleine Scheißer (wie sie aktuell heißt :-) ), schamlos aus. Beide haben inzwischen aber gelernt, wenn ich in der Nähe bin, dass ich Trix helfe, so dass die Angriffe etwas gedämpfter ausfallen (leider noch nicht entfallen). Na ja, auf den Spaziergängen wird sie sich eh bald nur noch für andere Dinge interessieren und hier drinnen lässt es sich gut managen.

Alma hat anscheinend die Signale Sitz und Bleib mit sehr viel Aufregung verknüpft. Das heißt, sie fängt dann an zu bellen und springt in die Luft, bevor sie sich setzt. Also musste ich nun leider meine Strategie ändern. Der Clicker bleibt für diese Übungen weg. Das Bellen/Springen wird ignoriert. Wenn sie vorzeitig aufsteht, wird sie neutral zu ihrem Platz zurück gebracht. Da ich die Übung nicht gerade kleinschrittig nun aufbaue, passiert das häufiger mal, so dass sie lernt, dass das eine langweilige, blöde Übung ist. Mal schauen, ob die Taktik aufgeht ...  

Am kommenden Wochenende haben wir die letzten Drehtage für die Antijagdtraining DVD. Da bin ich ja mal gespannt, wie Alma mitmachen wird. Die Ergebnisse sind dann ja bald zu sehen :-)

Wir hatten heute den ersten Drehtag (Samstag, der 12.4.). Gestartet sind wir in Hückelhoven, da Almas Züchter so nett war ein Interview mit uns zu machen. Außerdem durften wir mit ins Wildgehege - ein wunderschöner Park, bestehend aus hügeligen Wiesen, alter Baumbestand, ein Teich, ein Bachlauf und einem Springbrunnen. Die 1-stündige Autofahrt verlief problemlos, obwohl Trix diesmal nicht dabei war. Das Wetter war traumhaft und Alma hatte mit ihrer Mama und ihren beiden Geschwistern Eika und Eiko jede Menge Spaß. Da war Spielen ohne Ende angesagt und das Damwild hat nicht wirklich interessiert. Nach ca. 3 Stunden hat Alma auf der Rückfahrt bestens geschlafen. Zuhause stand noch ein Spaziergang mit Trix an und den restlichen Nachmittag hat sie dann tief und fest auf der Coach geschlafen. Alma hat bei den Filmaufnahmen erst am Montag ihren Einsatz. Deswegen geht sie Morgen mit Helge ganz normal zur Welpengruppe.  Hier noch ein paar Fotos:

 

Alma hat harte Tage hinter sich ...

Am Montag hat sie mit dem Stromzaun einer Pferdekoppel Bekanntschaft gemacht. Nach kurzem Geschrei und Trost meinerseits konnten wir problemlos daran vorbei gehen. Bisher gibt es also kein Anzeichen einer Verknüpfung. Deswegen bin ich gespannt, ob sie beim nächsten Mal auch problemlos vorbei  geht. Allerdings war sie für den Rest des Montags auffällig anhänglich und hat Dinge, die sie inzwischen kennt (z.B. den Zug) etwas unsicher wahrgenommen.

Da so schönes Wetter war (ca. 20 C°) und unser Teich den ganzen Vormittag von der Sonne erwärmt wurde, haben wir uns den ersten Schwimmversuchen gewidmet.    Der Teich hat 3 ineinander über  gehende Stufen. Auf den ersten beiden kann sie noch gut stehen, aber in der Mitte nicht mehr (ca. 2 m). Der Critter diente als Anreiz.  Zuerst hat sie ihn einige Mal stehend aus dem Teich geholt, dann musste sie schwimmen. Vorlauter Schreck hat sie den Critter dabei im Wasser gelassen. Die nächsten Minuten hat sie dann probiert, ob es nicht auch ohne Schwimmen mit der Beute klappt – und der Wind war gnädig mit ihr. Trix ist da kein wirkliches Idol. Er hat zwar mit 12 Jahren bei uns schwimmen gelernt, aber wie man sich denken kann, ist es nicht seine Leidenschaft geworden …

Beim letzten  Versuch habe ich den  Critter wieder mittig geworfen und sie hat noch einmal schwimmend den Teich überquert.  Danach haben wir das Schwimmtraining beendet, da Alma doch ganz schön gezittert hat – ob vor Aufregung oder Kälte weiß ich nicht.  Abtrocknen findet sie toll, insofern war das alles gar nicht so schrecklich. Seit dem kontrolliert sie bei jedem Gang in den Garten die Teichoberfläche – es könnte ja doch mal wieder was darauf schwimmen.  Die warmen Temperaturen sind schon wieder vorbei, aber das nächste Schwimmtraining kommt sicher!

Abends stand dann noch ein Vortrag an. Zwischen diversen Hunden liegend , ist ihr das Einschlafen etwas schwer gefallen, aber nach ca. 30 Minuten ist auch das Gelungen und sie hat tief und fest geträumt. Beim Aufräumen nach dem Vortrag war ja auch noch genug Gelegenheit die anderen Hunde zu ärgern. Gegen 23.30 Uhr waren wir alle im Bett und sie hat tatsächlich bis 6 Uhr durchgeschlafen.  Das ist leider noch nicht die Regel, aber wir nähern uns an …

Heute (Dienstag) haben wir Jeanette besucht bzw. ihre Katze. Alma ist interessiert  hinterher gerannt und hat versucht Kontakt aufzunehmen. Das hat teilweise geklappt.  Essen konnte Alma auch noch – ein gutes Zeichen! Da außerdem noch Jeanettes 3 Hunde und 1 Pflegehund anwesend waren, hat sie die Katze schnell wieder vergessen, was dieser nicht ganz unrecht war … Nach dem anschließenden Spaziergang und Getobe schläft sie nun schon seit 3 Stunden *freu* Zwischendurch steht sie auf, überlegt kurz, ob sie irgendwas anstellen kann und versinkt dann wieder im Schlaf.

 Das Alleine Bleiben nehmen wir nach wie vor in Angriff. Wenn sie müde ist, ist das kein Problem. Kritisch werden Zeitspannen länger als 2 h – nicht weil sie ungern alleine ist, sondern weil sie dann neue Energien hat um das Haus um zu dekorieren oder Trix zu ärgern.  Deswegen sind wir gerade dabei eine Kinderschutzgittertür zu besorgen, damit Alma ausschließlich in der Küche alleine bleibt und Trix im Wohnzimmer. Wir hoffen, dass Trix das mitmacht, da er normalerweise bei geschlossenen Türen innerhalb des Hauses bellt.

Seitdem wir ab und zu mit der Reizangel das Vorstehen üben, ist  Alma im „Beute-Rausch“. Jedes Spielzeug und ähnliches ist seitdem viel wichtiger als Futter (auch Leberwurst!) geworden.  Wir arbeiten zur Zeit daran, dass sie in der Gegenwart der Reizangel auch Futter annimmt. Gar nicht so einfach!  Ganz weglassen möchte ich die Reizangel aber auch nicht, da Alma die Zusammenarbeit so positiv empfindet, dass sie noch 3 Tage danach mich als Heldin sieht *lach* So ähnlich geht es dann wohl dem Jäger und seinem Jagdhund nach gemeinsamer Jagd. Da muss ich mir als Nicht-Jäger zukünftig noch einiges einfallen lassen. Das ist neben dem Vorstehen mitunter aber auch ein Grund, das Reizangeltraining weiterhin zu machen, wenn auch selten (ca. alle 2 Wochen).

Almas Pechsträhne hat sich fortgezogen. Am Freitag ist sie auf die Terrasse gerannt und kam laut schreiend und mit dem Vorderbein hinkend wieder rein.  Das Bein hat ihr den ganzen Abend noch weh getan. Am Samstag hat sie dann vormittags noch leicht gehumpelt und seitdem geht es wieder. Dieser Schock hat mit sich gebracht, dass sie extrem anhänglich war und sehr viel geschlafen hat.

Am Wochenende war Labbi Djuke zu Besuch, da sein Frauchen verreist ist. Wir dachten es sei eine gute Idee diesen begnadeten Schwimmer als Vorbild für Alma einzusetzen. Aber nach der ersten Wasserbombe wurden wir dann eines besseren belehrt. Alma ist ja eh nicht gerne nass und das aus dem Teich spritzende Wasser hat ihr dann  den Rest gegeben. Unser nächster Versuch am Sonntagabend war etwas erfolgreicher, da wir Djuke diesmal festgehalten haben und Alma klar war, dass sie schnell sein musste, wenn sie das Spielzeug im Wasser haben möchte. Die Taktik ging auf und sie hat es 2 Mal aus dem tieferen Wasser geholt.

Alma heißt auch unsere kleine „Schatzmeisterin“. Sie versteckt nämlich liebend gern alles, was sie für wichtig hält. Also ihre Kausachen, unsere Schuhe,  Zeitungsreste usw. . Wir haben sie sogar schon verdächtigt einen Hausschlüssel versteckt zu haben, aber den hat Helge zum Glück dann doch noch im Auto gefunden … Entweder verbuddelt sie die Sachen im Garten oder in rum stehenden Tüten, Töpfen & Decken oder sie schiebt sie in irgendwelche Schrankecken rein. Leider vergisst sie manchmal ihr Versteck und wir dürfen dann dem Geruch folgen, wo gerade etwas verdirbt …

Wie immer widersetzt sich Alma allen gängigen Tipps für Welpenbesitzer. So ist es ja auch ein gängiger Tipp den Rand des Tischs, der Arbeitsplatte etc. mit doppelseitigem Klebeband zu bekleben und etwas dahinter zu legen, so dass der Hund beim Versuch es zu klauen daran kurz festklebt (also sein Fell) und sich erschrickt. Wir haben es nicht ausprobiert, da Alma bis jetzt kein Interesse zeigt Dinge vom Tisch zu klauen, aber sie hilft mir dafür täglich die Pakete auszupacken. Dabei beißt sie in das Klebeband rein und zieht so lange daran bis sie es abgerissen hat.  Dass dabei ihr Fell im Gesicht, die Zunge und die Zähne regelmäßig mit Klebeband eingewickelt sind, scheint sie nicht zu stören. Sie streift es sich dann mit der Pfote ab und gut ist.

Alma nimmt zur Zeit Draußen sehr gut Futter an. Sie hatte ja zwischendurch eine Phase, wo sie nach dem Click kein Futter abgeholt hat. Nun tut sie es wieder in ca. 95 % der Clicks. Auch so hält sie sehr, sehr gut den Radius ein, reagiert auf alle Signale sehr schnell und zuverlässig usw. . Allerdings interessiert sie sich jetzt auch wieder mehr für Passanten, so dass ich sie da jetzt wieder jedes Mal zu mir rufen muss, damit sie sie nicht anspringt. Denn wenn sie einmal einen halben Meter vor ihnen steht und sich bereits in Flugbahn begibt, erreicht sie mein Ruf nicht mehr. Zum Glück sind die Hundebesitzer da meist verständnisvoll, zu allen anderen darf sie im Moment nicht hin.

Hier noch ein kleines Suchspiel:

Wenn ich in kaninchenreichen Gegenden nicht ständig ein Auge auf sie habe, dann sieht das so aus. Dornen sind kein Hindernis ...

 

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